Die ungewöhnliche Entwicklung des Unternehmens ist eng an die Familie Koziol geknüpft. Der Vater des Firmengründers eröffnete 1912 die Erbacher Kunsttöpferei, 1927 sein Sohn Bernhard eine eigene Elfenbeinwerkstatt.
1935, ein Meilenstein in der Geschichte der Firma Koziol: Mit den ersten handbetriebenen Spritzgussmaschinen lassen sich bis zu 10 g schwere Artikel herstellen. Jetzt kann mit größeren Stückzahlen der populären Motive eine größere Zielgruppe bedient werden.
1945 - Das Ende des 2. Weltkrieges übersteht die Firma Koziol mit einer intakt gebliebenen Betriebsstätte, dank der Einquartierung einer US-Kompanie. Für die Geschichte der Kunststoffe markiert der zweite Weltkrieg einen tiefen Einschnitt. In der Forschung wird im Bereich synthetischer Materialien intensiv gearbeitet. Dies führt in kürzester Zeit zu zahlreichen Innovationen und Neuentwicklungen.
1950 - Als Bernhard Koziol mit seinem VW-Käfer in einer Schneeverwehung stecken bleibt, schaut er nach hinten durch das kleine Rückfenster: Im unwirklichen Schneegestöber sieht er drei Rehe stehen – die Idee für die Koziol Traumkugel® ist geboren. Die vielen idyllischen Schneekugeln erobern die Welt und bleiben als eine der schönsten Kindheitserinnerungen lebendig.
1988 - Nach dem Tod von Bernhard Koziol übernimmt der jüngere Bruder Stephan die Leitung aller Unternehmensbereiche. Unter dem Motto „ make better mistakes“ stiftet er kreative Unruhe intern, wie extern.
Weltweite Kontakte zu bekannten Designern, wie Alessandro Mendini, Mariscal, Peter Naumann oder Platt & Young setzen wichtige Impulse in der Kollektion.
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